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Seilzug
Der Seilzug ist eine neuere und wesentlich schnellere Art, einen Achterbahnzug einen Lifthill hinauf zu befördern. Dabei wird ein Schlitten unter dem Zug eingeklinkt, der, von einem Seil gezogen, den Zug mit einer sehr hohen Geschwindigkeit von bis zu 4,5 m/s nach oben zieht. Achterbahnen mit einem Seilzugsystem sind z.B. "Millennium Force" in Cedar Point, Sandusky, Ohio oder "Expedition GeForce" im Holidaypark, Haßloch in der Pfalz. Beide Bahnen wurden von der Firma "Intamin" gebaut. "Millennium Force" war übrigens der weltweit erste Giga Coaster.
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Shuttle Loop
Der Shuttle-Loop ist eine Achterbahn-Art, die nicht viel Platz braucht, aber dennoch sehr aufregend sein kann. Für die Beschleunigung des Zuges aus dem Bahnhof heraus bedient man sich eines herabfallenden Gewichtes, wie im Punkt Abschuss erklärt. Nach der Beschleunigungsphase folgt meistens ein Überschlagselement, z.B. ein Looping, und darauf ein steiler Anstieg. Auf dem Anstieg wird der Zug bis zum Stillstand abgebremst und rollt rückwärts wieder die gleiche Strecke in den Bahnhof zurück.
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Single-Rider-Line
Eine Single-Rider-Line ist eine extra Warteschlange für Leute, die alleine für eine Achterbahnfahrt anstehen. Nach dem Einsteigen der Fahrgäste aus dem normalen Wartebereich werden noch freie Plätze mit Wartenden aus dieser Schlange aufgefüllt, sodass die Kapazität der Züge voll ausgenutzt wird. In dieser extra Schlange ist die Wartezeit häufig kürzer.
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SLC
SLC steht für Suspended Looping Coaster und ist ein eingetragener Name der niederländischen Firma Vekoma für ihre Inverted Coaster.
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Spinning Coaster
Der Spinning-Coaster wird mit Gondeln befahren, bei denen sich jeweils vier Fahrgäste Rücken an Rücken sitzen (jeweils 2 nebeneinander). Die Sitzplattform ist mit dem Fahrgestell über einen Rotationspunkt verbunden, um den sich die Fahrgäste während der Fahrt drehen, daher der Name dieser Achterbahnart. Am besten wird dies durch eine möglichst große Unwucht erreicht, d.h. auf der einen Seite sitzen 2 leichte und auf der anderen Seite 2 schwere Leute. Ein beliebtes Streckenelement ist der Immelmannturm.
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Stand-Up-Coaster
Bei einem Stand-Up-Coaster, z.B. Mantis in Cedar Point, Sandusky, Ohio fahren die Fahrgäste, wie der Name schon sagt, im Stehen. Sie werden mit Schulterbügeln gesichert und haben noch eine Art Fahrradsattel als Stütze bzw. Halt, damit man bei einem etwaigen Schwächeanfall o.ä. nicht während der Fahrt zusammenbricht und unter dem Bügel hindurchrutscht.
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Steilkurve
Eine Steilkurve ist eine Kurve mit einer stark überhöhten Querneigung. Sie wird oft verwendet, um die seitlichen Kräfte, die in einer normalen Kurve ohne große Querneigung auftreten würden, zu reduzieren, wenn der Zug mit sehr hoher Geschwindigkeit fährt.
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Suspended Coaster
Der Suspended Coaster ist auch eine Hänge-Achterbahn, jedoch sind hier die Wagen anders als beim Inverted Coaster nicht starr mit der Schiene verbunden, sondern frei schwingend.
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Terra Coaster
Ein Terra Coaster ist eine Achterbahn mit einer Mindesthöhe von 400ft (121,92m). Die bis jetzt einzigen beiden Terra Coaster sind "Top Thrill Dragster" in Cedar Point und "Kingda Ka" in Six Flags Great Adventure.
Bei diesen Bahnen liegt der Nervenkitzel vor allem in der starken Beschleunigung, mit deren Hilfe der Zug in solch extreme Höhen katapultiert wird.
Aufgrund des fehlenden Lifthills ist die Fahrt auch vergleichsweise kurz.
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Theming
Theming bezeichnet die Thematisierung, also die Gestaltung und Dekorierung einer Fahrattraktion. Gutes Theming kann eine Attraktion enorm verschönern und das Fahrgefühl intensivieren.
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Wasserachterbahn
Eine Wasserachterbahn ist eine Kombination aus Achterbahn und Wildwasserbahn. Eine solche Anlage ist z.B. Poseidon im Europa-Park.
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Wirbelstrombremse
Die Wirbelstrombremse ist die genaue Umkehrung des Prinzips vom Linearmotor, denn hier wird ein Magnetfeld zum Bremsen statt zum Beschleunigen eines Zuges benutzt. Die Erklärung dafür geht ein wenig in die Physik hinein: Es wird die Tatsache ausgenutzt, dass ein Magnetfeld auch Auswirkungen auf Elektronen hat. In Ruhe hat ein Elektron keinerlei magnetische Eigenschaften. Ist es jedoch in einem Magnetfeld in Bewegung, wirkt eine Kraft senkrecht zu seiner Bewegungsrichtung. Das Elektron wird also nicht nach vorne oder hinten, sondern nur zur Seite abgelenkt. Da sich durch die seitlichen Kräfte die Elektronenbewegung ändert, ändert sich auch die Richtung der Kräfte, die auf das Elektron wirken. Dadurch bewegt sich das Elektron auf einer Kreisbahn im Magnetfeld und bildet einen Wirbel. Und da man bewegte Ladungen "Strom" nennt, ergeben diese beiden Sachen zusammen den Namen der Bremse. In der Praxis ist ein Metallschwert vorne am Zug befestigt, links und rechts der Bremsstrecke befinden sich Magnete. In dem Schwert bewegen sich die Elektronen auf der Kreisbahn und erzeugen damit das bremsende Magnetfeld. Da durch die Geschwindigkeitsabnahme jedoch auch die Bremskraft abnimmt, kann der Zug nicht ganz zum Stillstand gebracht werden. Dies erledigt eine zweite, normale Bremse, die jedoch relativ klein ausfallen kann.
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Zentrifugalkraft
Die Zentrifugal-Kraft (lat. "von der Mitte flüchtend"), auch Fliehkraft genannt, ist für die positiven g-Kräfte verantwortlich, die einen bei der Achterbahnfahrt in den Sitz drücken. Dieses physikalische Phänomen wird auch in vielen Fahrgeschäften ausgenutzt, beispielsweise beim "Rotor" auf den Rummelplätzen, beim "Round-Up" im Heide-Park oder auch bei der weit verbreiten "Enterprise".
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